Eine der häufigsten Fragen zur Vorbereitung auf den Einbürgerungstest lautet: Wie viele Fragen gibt es eigentlich? In diesem Artikel klären wir alle Zahlen und Fakten rund um den Fragenkatalog.
In der Prüfung: 33 Fragen Im gesamten Fragenkatalog: 310 Fragen
Lass uns das genauer aufschlüsseln.
Wenn du den Einbürgerungstest ablegst, bekommst du einen Fragebogen mit 33 Fragen:
Alle Fragen sind im Multiple-Choice-Format mit jeweils 4 Antwortmöglichkeiten. Nur eine Antwort ist richtig.
Um den Test zu bestehen, musst du mindestens 17 von 33 Fragen richtig beantworten. Das entspricht einer Erfolgsquote von etwa 51,5 Prozent.
Der offizielle Fragenkatalog, aus dem die Prüfungsfragen ausgewählt werden, umfasst insgesamt 310 Fragen:
Diese 300 Fragen sind in drei große Themenbereiche unterteilt:
Themen wie:
Themen wie:
Themen wie:
Zusätzlich zu den 300 bundesweiten Fragen gibt es für jedes der 16 Bundesländer einen eigenen Fragenkatalog mit 10 spezifischen Fragen.
Das macht insgesamt: 300 + (16 × 10) = 460 mögliche Fragen
Aber: Du musst nur die 300 bundesweiten Fragen plus die 10 Fragen deines Bundeslandes lernen, also 310 Fragen insgesamt.
Die 33 Fragen deines Prüfungsbogens werden nach einem bestimmten System ausgewählt:
Die Auswahl erfolgt so, dass alle drei Themenbereiche angemessen vertreten sind. Du bekommst also nicht nur Fragen zu einem Thema.
| Aspekt | Fragenkatalog | Prüfung | |--------|---------------|---------| | Bundesweite Fragen | 300 | 30 | | Bundesland-Fragen | 10 (pro Bundesland) | 3 | | Gesamt zu lernen | 310 | 33 | | Zeit zum Lernen | Mehrere Wochen | - | | Zeit zum Beantworten | - | 60 Minuten |
Auch wenn du in der Prüfung nur 33 Fragen beantworten musst, solltest du alle 310 Fragen aus dem Katalog lernen. Du weißt vorher nicht, welche Fragen drankommen.
310 Fragen klingen nach viel, aber:
Bei durchschnittlich 10-15 Fragen pro Tag brauchst du etwa:
Nein, jeder Prüfungsbogen ist unterschiedlich. Die 33 Fragen werden zufällig aus dem Katalog ausgewählt.
Ja, das ist möglich, aber nicht garantiert. Die Fragen werden jedes Mal neu zusammengestellt.
Nein, alle Fragen aus dem Katalog haben theoretisch die gleiche Wahrscheinlichkeit, in der Prüfung vorzukommen.
Ja, das ist empfehlenswert. Theoretisch könntest du Glück haben und mit weniger Vorbereitung bestehen, aber das Risiko ist hoch.
Du darfst maximal 16 Fragen falsch beantworten. Ab 17 richtigen Antworten hast du bestanden.
Teile die 310 Fragen in überschaubare Portionen:
Statt die Fragen der Reihe nach zu lernen, gruppiere sie nach Themen:
Nach dem ersten Durchgang:
Mache wöchentlich einen kompletten Test mit 33 zufälligen Fragen. So siehst du:
Viele konzentrieren sich auf die 300 bundesweiten Fragen und vergessen die 10 Bundesland-Fragen. Das ist ein Fehler!
Zum Vergleich:
Der Einbürgerungstest hat also ein deutlich besseres Verhältnis von Prüfungsfragen zu Gesamtfragen.
Der Einbürgerungstest umfasst 33 Fragen in der Prüfung, die aus einem Katalog von 310 Fragen ausgewählt werden. Das klingt nach viel, ist aber mit systematischer Vorbereitung gut zu schaffen. Plane 4-6 Wochen Lernzeit ein, gehe alle Fragen durch und mache regelmäßig Probetests. Mit dieser Strategie wirst du die erforderlichen 17 richtigen Antworten problemlos erreichen!